Jeder Einzelne zählt!
Die Dimension Zeit spielt eine neue und wichtige Rolle.
Symbiosen aus Wissenschaft, Kunst und der beruflichen Praxis
»des sciences, des arts et des métiers« sind wesentlich.
Aufeinander bezogenes Handeln – „inter agere” – wird unverzichtbar sein.
Kreatives Schreiben wird im angloamerikanischen Raum
bereits zur wissenschaftlichen Disziplin erhoben.[1]
Blogger übernehmen journalistische Funktionen
und sind bei der Berichterstattung schneller als herkömmliche Medien.
Das Internet hilft vielen, das „Beste” aus sich zu machen. Die eigene Arbeitskraft kann im Internet vermarktet werden. Es ist nicht mehr nur das Internet der IT-Sonderlinge, sondern ist Teil unserer Normalität geworten.
Eine spannende These:
„Das recht verstandene Bloggen hat das Potenzial, die traditionelle Kulturtechnik des „Kreativen Schreibens” mit der innovativen (und unaufhaltsamen) Kulturtechnik der Neuen Medien zu verbinden.”[2]
Die traditionellen Medien verlieren Nutzer, dies macht sich besonders in der Gruppe der 14-25jährigen bemerkbar[3] – herkömmliche Medien werden gegen „Internetzeit” verlassen. Verlage suchen nach einem entsprechenden Geschäftsmodell, es fehlen die „qualitätsgesicherten Inhalte”, mit „draußen und frei” könne man nichts verdienen.[4]
[1] Heinrich, Klausjürgen: Weblogging und Creative Writing,http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/studium/tim/znm/projekte/blogging_creativewriting_heinrich.pdf [30. 9. 2006], Krems 2006, S. 5.
[3] Vgl. Heinold, Ehrhardt F.: Verlage und Web 2.0: Chance oder Hype?, Forum Innovation, Frankfurter Buchmesse 2006, Vortrag, 4. 10. 2006.